Schullandheim der 6b in Füssen

Wir, die Klasse 6b, verbrachten die zweite Schulwoche nicht im Klassenzimmer, sondern in und um Füssen im Allgäu. Gemeinsam mit unseren beiden Lehrern Frau Bär und Herr Eichler erkundeten wir zunächst die Stadt Füssen und spazierten über den Grund des teilweise ausgetrockneten Forggensees. Am Abend und in der Nacht haben einige meist lautstark die Jugendherberge unsicher gemacht- von innen, von außen und auch von oben.

Am zweiten Tag wurden nach kurzem Üben auf dem naheliegenden Weissensee mehrere Drachenbootrennen gegen die Klasse 6c ausgetragen.

Nach einem tollen Endspurt musste sich unsere „Gummibärchentruppe“ leider ganz knapp geschlagen geben. Anschließend war noch genug Zeit zum Vespern, sich von Schaukeln abwerfen zu lassen oder Enten zu füttern. Eine kleinere Mädchengruppe wanderte zu Fuß direkt am Ufer des Sees zurück, die meisten ließen sich vom Bus abholen. Trotz des Fußmarsches waren alle vor dem einzigen Regen in der sonst sehr sonnigen und warmen Woche zurück im Trockenen. Den Abend verbrachten wir wieder draußen- am Lagerfeuer mit gegrillten Würstchen.

An diesem und am folgenden Tag probierten einige unserer Mädchen aus, wieviel Menschen freundlich grüßen, wenn man sie nett anspricht bzw. ihnen zuwinkt. Bei etwa 250 freundlichen Erwiderungen hörten sie schließlich auf zu zählen.

Mittwochs stand dann die Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein auf dem Programm. Gemeinsam mit vielen anderen Touristen wurde das Schloss des bayrischen Königs Ludwig II besichtigt. Eine Wanderung führte entlang des Schwanensees, bergauf und bergab durch Wälder, über einen etwas schwankenden Baumwipfelpfad und über den Lechfall zurück nach Füssen in die Jugendherberge. An diesem Abend ging dann in der 6b u.a. der Werwolf um.

Am Donnerstag sollte zunächst die knifflige Aufgabe gelöst werden, eine Plane, auf der alle stehen und auch stehen bleiben müssen, einmal umzudrehen. Am späten Vormittag ging es mit dem Bus in einen Kletterpark, in dem mancher so mancher Parcours richtig anstrengend war. Nach dem Essen und einer erfrischenden Dusche durften wir noch eine Fackelwanderung durch Füssen machen.

Am letzten Vormittag konnte das noch übrige Geld für Souvenirs und Mitbringsel oder Eis ausgegeben werden.